Bregenzer Festspiele 2024

"Der Freischütz"

17. Juli 2024 – So., 18. Aug. 2024

                                                                                                             Romantische Oper in drei Aufzügen (1821)

                                            Libretto von Friedrich Kind nach der gleichnamigen Erzählung von August Apel (1810); Dialolgfassung von Jan Dvorak nach einem                                                                                                        Konzept von Philipp Stölzl In Deutscher Sprache Zusatzmusik von Ingo Ludwig Frenzel  

© Bregenzer Festspiele / moodley

Lassen Sie sich von dem Spiel auf dem See verzaubern.

Ein unwirtliches Dorf in Deutschland kurz nach dem Dreißigjährigen Krieg: Der junge Amtsschreiber Max liebt Agathe, die Tochter des Erbförsters Kuno. Doch damit Max sie heiraten kann, muss der ungeübte Schütze sich einem archaischen Brauch unterwerfen und einen Probeschuss absolvieren – für ihn eine unerfüllbare Herausforderung.

Das weiß auch der zwielichtige Kriegsveteran Kaspar, der den Amtsschreiber dazu überredet, mit ihm um Mitternacht in der Wolfsschlucht Freikugeln zu gießen, die niemals fehlgehen. In seiner ausweglosen Situation schließt Max in der Wolfsschlucht eine Pakt mit dem Teufel. Was er nicht weiß: Sechs von den verfluchten Freikugeln treffen, die siebte aber lenkt der Teufel dorthin, wo er will. Währenddessen versucht seine Verlobte Agathe vergeblich in der stürmischen Nacht Schlaf zu finden. Am Morgen ihres Hochzeittages packt sie eine düstere Vorahnung. Selbst ihre beste Freundin Ännchen kann sie nicht aufmuntern. Und als es zum Probeschuss kommt, hat Max ausgerechnet die siebte Kugel geladen. Er legt an, zielt und drückt ab …

„Ins Schwarze getroffen“, schrieb Carl Maria von Weber jubilierend seinem Librettisten Friedrich Kind nach der Uraufführung ihrer gemeinsamen Oper „Der Freischütz“. Das Premierenpublikum in Berlin feierte 1821 enthusiastisch das neue Werk, das mit seiner emotionsgeladenen und packenden Musik schon bald zum Inbegriff der deutschen romantischen Oper werden sollte. Als eine der heute populärsten Opern in deutschsprachigen Raum ist „Der Freischütz“ zum ersten Mal auf der Seebühne zu erleben. Mit dabei: der Regisseur und Bühnenbildner Philipp Stölzl sowie der Conductor in Residence Enrique Mazzola, die nah dem phänomenalen Erfolg von Guiseppe Verdis Rigoletto erneut in Bregenz zusammenarbeiten werden.

Musikalische Leitung Enrique Mazzola, Erina Yashima
Inszenierung | Bühne Philipp Stölzl
Chorleitung Lukás Vasilek, Benjamin Lack
Ton Alwin Bösch, Clemens Wannemacher 

Bregenzer Festspielchor | Prager Philharmonischer Chor
Wiener Symphoniker

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